Mengenskala auf Pfannenwender

Materialien: 
Pfannenwender aus Holz

Beteiligte Benutzer: 
arw

Mengenskala auf Pfannenwender

Kosten: 

3 €

Zeitaufwand: 

0.5 h

Beim Kochen ergibt sich oft das Problem, nicht zu wissen, wie viel in einem Topf grade drin ist, was aber wichtig ist für weitere Zutaten oder Schritte. z.B. enthalten Rezepte häufig Anweisungen wie „bitte auf 1/3 einkochen“ oder „2 EL Salz pro Liter Wasser“.

 

Hier hilft die Skala auf dem Pfannenwender: Für gängige Topfgrößen (16, 20 und 24cm) kann man direkt mit dem Instrument, das man eh zum Umrühren braucht, die Menge der im Topf befindlichen Flüßigkeit ablesen. Dazu ermittelt man mit den Durchmesser-Markierungen den Topfdurchmesser und liest dann die Menge in Litern auf der entsprechenden Skala anhand der Füllhöhe ab.

Bauanleitung

Die Pfannenwender sind handelsübliche billige Holzpfannenwender aus dem Supermarkt. Leider variieren die Abmessungen sehr stark auch bei einem Modell desselben Herstellers, so dass keine exakte Anweisung für die Positionierung der Gravur gegeben werden kann.

 

 

Mit dem Laser wird die angehängte Skala auf die konkave Seite des Pfannenwenders graviert. Mit Knetmasse ist es einfacher, diesen auf dem Lasertisch (Gitterschublade am besten rausnehmen) zu fixieren. Den Nullpunkt für den Laser kann man am leichtesten mithilfe eines Papierausdrucks der Skala einstellen, auf dem man sich den gewählten Startpunkt markiert, z.B. indem man ein die Skala exakt umgebendes Viereck (Bounding Box) mit ausdruckt und dort die Mitte der entsprechenden Seite (z.B. Mitte oben) als Startpunkt nimmt.

 

Wichtig ist vor allem, dass der Nullpunkt der Skala nicht „außerhalb“ des Pfannenwenders landet, sondern schön auf der Unterkante liegt. Hier ist es einfacher, die Gravur so anzubringen, dass der Nullpunkt ein paar Millimeter innerhalb auf dem Werkstück landet, die „Kalibrierung“ kann man dann mithilfe des Schleifklotzes oder Ähnlichem durch Abschleifen von etwas Material vornehmen.

 

Mit dem Schleifpapier kann man vorher unschöne Kanten und die oft nicht so saubere Oberfläche der Pfannenwender verschönern. Außerdem braucht man’s, um seine Bleistiftmarkierungen wieder wegzuradieren. Damit die Holzteile länger halten, habe ich vor, sie mit einem lebensmittelechten Öl einzuölen, z.B. Olivenöl.

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Lizenziert unter: 

CC BY-SA 3.0 Deutschland

Lasernutzung in der Weihnachtszeit

Es geht langsam in die „heiße“ Phase der Vorweihnachtszeit und mehr Geschenke und Dekorationen werden gebastelt. Dies macht sich auch an der Auslastung des Lasercutters bemerkbar. Aus diesem Grund gelten besonders für die beiden Wochen vor Weihnachten die folgenden Regeln und Empfehlungen:

  • Die Nutzer sprechen sich gegenseitig ab und führen bei Bedarf eine Warteschlange auf dem Whiteboard
  • Großflächige Gravuren müssen mit dem Betreuer abgesprochen werden und dieser kann diese nach eigenem Ermessen verbieten
  • Gravierte Konturen sollten als Vektoren und nicht als Rastergrafiken graviert werden
  • Es sollte VisiCut verwendet werden, um eine Arbeitszeitabschätzung zu erhalten – der hiermit verbundene Workflow ist in der Lasercuttereinweisung dokumentiert

Bei Fragen zu den einzelnen Punkten kannst du gerne einen Betreuer fragen oder eine E-Mail an die Liste schreiben.

Elektronische Geburtstagstorte

Materialien: 
Acryl 8mm schwarz
Acryl 3mm rot
Acryl 3mm weiß satiniert
LEDs rot
Attiny 2313
Düdelmodul aus Geburtstagskarte
Magnete aus altem CD-Laufwerk
1,5V Knopfzellen

Beteiligte Benutzer: 
freifrauvonbleifrei

kleine Geschenkebastelei, auf der man ein Geschicklichkeitsspiel (=> aus SPiC) spielen kann

Heute mal ein FabMoment, das viele verschiedene Basteleien vereint: ein elektronischer Geburtstagskuchen, der gelasert, geklebt, ge-platinenätzt, gelötet und natürlich programmiert werden muss (tatsächlich wird er zwischendrin sogar gebacken! 🙂
 

Bauanleitung

Zunächst mal zum Gehäuse: das wird mit dem Lasercutter aus verschiedenfarbigem Acryl ausgeschnitten, die pdfs liegen bei. (weiß-satin, rot und schwarz, das soll natürlich eine Schwarzwälder Kirschtorte sein). Wenn euer Kuchen keine Musik machen soll, könnt ihr statt der roten Stückchen einen roten Kreis auslasern, da kein Schall rauskommen muss. Und die Löcher für Schalter und Taster müsst ihr natürlich auch euren Bauteilen anpassen.

Überprüft unbedingt, ob alle Kreise noch 60mm Durchmesser haben, weil bei mir beim Wandern von Inkscape zu Corel einige mm verloren gegangen sind.
Danach werden die Kuchenstücke gebacken oder wie der Fachmann sagt, „getempert“. Das heißt, sie werden mindestens 4 Stunden lang auf ca. 80°C erhitzt, um die Materialspannungen auszugleichen, die durch das Lasern entstanden sind.

Jetzt also zum Innenleben: Ich habe eine kleine runde Platine designt, allerdings habe ich den Programmierstecker zu nahe an den uC gemacht(->etwas schief) und einen GND-Kontakt vergessen. Ihr könnt das natürlich auch mit einer Litze überbrücken, besser wär aber ausbessern und hochladen 😉

Die Platine wird zunächst mit allen kleinen Sachen (R, C, Transistor) und dann mit den größeren Sachen(uC, Programmierschnittstelle) bestückt. Für die Oberseite wird zunächst der Taster(schon festgeschraubt) mit genug langen Käbelchen angelötet, es würde sich ausdrücklich empfehlen, einen Taster zu verwenden, der nicht so tief ist. Dann werden die Dioden in den Deckel gesteckt (Ausrichtung beachten!) und die Drähte durch die Platine gepfrümelt. Anlöten, schön. Jetzt ist auch alles so weit fertig, dass das Gehäuse, bis auf den Boden, zusammengeklebt/mit Acrifix vernetzt werden kann. Auch den Knipseschalter könnt ihr mit Acrifix am Tortenboden befestigen.

Der Rest der Hardware sind noch: das „Soundmodul“ und die Spannungsversorgung.
Das „Soundmodul“ wird aus einer düdelnden Geburtstagskarte ausgebaut und hat schon seine eigene Batterie dabei, d.h. es muss nur per Transistor eingeschaltet werden. Richtig rum einlöten! Wenn Löten nicht geht, kann man den Draht evtl. klemmen.
Zur Spannungsversorgung habe ich 3 1,5V-Knopfzellen verwendet, mit Tesa zusammengeklebt und mit zwei Magneten aus einem alten CD-Laufwerk (die sind ganz ganz in der Mitte) austauscherfreundlich angeschlossen.

Zur Software ist nicht so viel zu sagen, man muss die Wartezeiten eben an die tatsächliche Dauer des „Happy Birthday“-Liedes anpassen. Es gibt außerdem noch Probleme mit der Levelanzeige in höheren Leveln, schaut da mal drüber.

So, dann muss man den Kuchen nur noch zukleben (kleine Schnipsel beidseitiges Klebeband 🙂 und voilà: Die Torte ist fertig, guten Appetit!

 

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..mit Schnörkeln 🙂

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das Gehäuse insgesamt

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…bin mir nicht sicher, was das und die danach sind, könnte nützlich sein, um den Schaltplan zu lesen. (leider nicht mehr verfügbar)

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Nach dem Löten+Stecken+Löten

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Lizenziert unter: 

CC BY-NC 3.0 Deutschland

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CC BY-NC-SA 3.0 Deutschland

FAU-Zutrittstoken

Materialien: 
FAU-Card
Aceton
Acryl 0,8mm

Beteiligte Benutzer: 
t.animal

Das fertige Token mit aufgewickelter Antenne

Kosten: 

1-10 €

Zeitaufwand: 

0.5 h

Wer häufiger irgendwo Zugang zu einem FAU-Gebäude braucht und nicht jedes Mal seinen Geldbeutel mit der FAU-Card hervorkramen will, kann sich hier aus einer (überzähligen) FAU-Mitarbeiterkarte ein praktisches Token für den Schlüsselbund bauen.

Weitere benötigte Daten (Token-Vorlage) liefere ich in den nächsten Tagen nach!

Bauanleitung

TL;DR:

  1. Karte mit Aceton auflösen
  2. Antenne vorsichtig herauspfriemeln
  3. Antenne über zwei Finger aufrollen
  4. Token-Vorlage lasern und kleben
  5. Antenne einpassen und zukleben
  6. ???
  7. Profit!

 

Vorbereitung

 

Die aufgelöste FAU-Card

Zunächst müssen die RFID-Antenne und der Chip aus der Karte ausgelöst werden. Dabei spielt uns die billige Verarbeitung der FAU-Card in die Hände. Die Card besteht nur aus geklebten Schichten und der Kleber lässt sich ausgesprochen gut mit einem Lösungsmittel auflösen. Als geeignet hat sich Aceton herausgestellt. Die Literflasche gibt es im Baumarkt für 5-10€. Im FabLab gibt es zwar auch Aceton, aber es werden durchaus größere Mengen (200-300ml) benötigt.

Obwohl die Wirkung des Acetons sofort sichtbar ist (Deckschichten lösen sich in Minuten auf), würde ich empfehlen, die Karte über Nacht zB in einem Einmachglas einzuweichen – es ist dann nur noch ein zerfleddertes Etwas mit gut herausnehmbarer Antenne übrig.

Warnung: Die Karte wird dabei irreparabel zerstört. Man muss sich bewusst sein, dass man dabei juristisch gesehen Unieigentum kaputt macht und die Karte uU zu ersetzen ist (Karten verloren kostet 15€). Obwohl man weiterhin in der Mensa zahlen kann, kann die Karte in den Automaten nicht mehr aufgeladen werden – die Studentenkarte ist daher eher weniger geeignet, sondern man benötigt eine (zusätzliche) Mitarbeiterkarte, die man zB als Hiwi kriegt.

Herstellung des Tokens

Lasern der Einzelteile

Hierzu wird einfach die Vorlage aus 0,8mm Acryl gelasert (dickeres geht auch, wird aber unhandlich). Anschließend die ausgelaserte runde Fläche mit Acrifix mittig auf die Unterseite des Tokens kleben. Genauso den ausgelaserten Rand, sodass eine etwa 6mm breite Rinne entsteht.

Auslösen und Aufwickeln der Antenne

Die ausgelöste Antenne

Nach der Vorbereitung hat man wie im Bild zu sehen ein blätterteigartiges Ding, in dem die Antenne (ein Metalldraht) mit Chip (kleiner als ein 1-ct-Stück) sichtbar ist. Diese lassen sich nun recht einfach herauspulen. Vorsicht ist dabei aber trotzdem geboten – ist die Antenne einmal gerissen, war’s das de facto!

Die Antenne sieht nun aus wie im linken Bild.

Jetzt legt man den Chip auf Zeige- und Mittelfinger der einen Hand und wickelt die Antenne um die Finger. Am besten tauscht man die Seiten der Drahtenden unter den Fingern einmal, legt beide Enden wieder nach oben, vertauscht sie wieder, legt sie wieder nach unten, und so weiter. Ansonsten verknotet sich der Draht. Wie genau das geht, sieht man in diesem Youtube-Video.

Man kann jetzt schon mal an einem Türleser testen, ob die Antenne noch funktioniert, indem man sie einfach mit der flachen Seite dagegenhält. Wenn der Türleser reagiert (also idR den Zugang verweigert), ist noch alles paletti. Wie die aufgewickelte Antenne etwa aussieht, kann man im Foto des fertigen Tokens erkennen.

Einfügen der Antenne in den Token

Die Antenne mit Chip nun vorsichtig in die Rinne des Tokens legen und den Deckel mit Acrifix aufkleben. Bevor man das macht, sollte man noch mal testen, ob die Antenne noch geht, also erstmal mit Tesa fixieren, dann endgültig mit Acrifix kleben.

Man hat nun ein fertiges Token, das etwa wie nebenstehendes aussieht und bei den CIP-Admins oder sonstigen Türschließberechtigungsadmins freigeschaltet werden lassen kann (natürlich kann man auch vorher die Karte freischalten lassen, um eventuellen Stress zu vermeiden).

Datei zum Lasern (leider nicht mehr verfügbar)

token.eps 8.94 KB

Lizenziert unter: 

CC BY 3.0 Deutschland

OpenBSD Blowfish in einen ThinkPad-Deckel lasern

Materialien: 
Laptop Lenovo Thinkpad X60s

Beteiligte Benutzer: 
bauerm

Puffified Thinkpad

Kosten: 

3–6 €

Zeitaufwand: 

0.5 h

Nachdem die relevanten Linien aus einem verfügbaren PDF des Motivs extrahiert waren,
ging’s recht schnell. Ein lieber Mitarbeiter des Labs hat daraus dann Input für den Lasercutter
gemacht. Mit 30% Power hat der dann vor sich hinschraffiert (Geschwindigkeit hab ich dummerweise
vergessen). Sieht eher dezent aus, die Linien sind leicht vertieft und grau.

Bauanleitung

PDF mit Blowfish finden. Mit gimp den eigentlichen Fisch extrahieren. Vektorisieren nach SVG,
Schraffieren statt Schneiden für die Linien. Laptop in den Lasercutter (ausgeschaltet, ohne
Akkus). Den Lasercutter mit 30% Power laufen lassen.