Kartenhalter

Werkzeuge: 
Materialien: 
ABS

Beteiligte Benutzer: 
Walter_White

Kartenhalter
Kartenhalter

Kosten: 

1,70 €

Zeitaufwand: 

2 h

Aufgrund einer Nachfrage stelle ich hier meinen Kartenhalter zur Verfügung :). Hat ca. 35 Minuten gedauert mit der Einstellung: Fast

Bauanleitung

In Cura die Stützstrukturen einstellen, da der Drucker die Überstände, die die Karte festhalten, nicht in die „Luft“ drucken kann. Die Stützstrukturen können anschließend mit einer Feile herausgefeilt werden. Hierbei hat sich eine Nagelfeile bewährt 🙂

application/vnd.ms-pki.stl Symbolcardholder.stl

cardholder.stl 683.46 KB

Lizenziert unter: 

CC BY 3.0 Deutschland

3D-Druck: Neuer Ultimaker 2

Ultimaker² inmitten der beiden anderen 3D-DruckerSeit Kurzem bereichert ein Ultimaker 2, beschafft aus Studienzuschüssen, unser FAU FabLab und begeistert die Besucher. Und auch uns.
Das liegt zum einen an dem durchdachten und innovativen Bedienungskonzept. Es stellen sich schnell sehr gute Erfolge ein, das ist wirklich Rapid Prototyping.
Zum anderen natürlich auch die Werte (leiser, schneller und genauer), die den Ultimaker 2 von seinem Vorgänger abheben.
Zudem bietet er ein beheiztes Druckbett, das auch den Druck von ABS erlaubt.
Nicht zu vergessen das Design. Er sieht wertig aus und ist obendrein sehr wartungsfreundlich.
 
Kommt zu uns mit Eurem Projekt und probiert ihn gleich aus. Habt Ihr bislang keine oder noch nicht viel Erfahrung mit 3D-Druck gesammelt, kein Problem. Wir erläutern Euch die Funktionsweisen und Möglichkeiten sehr gerne.
 
Weitere Details zu dem Gerät findet Ihr in der nun erweiterten Einweisung sowie auf den Seiten des Herstellers.

Optische Illusion

Materialien: 
ABS
PLA

Beteiligte Benutzer: 
AtomEnte

Yes/No-Ilusion als virtuelle Vorschau.

Kosten: 

ca. 10-20 €

Zeitaufwand: 

6 h

Ein Objekt – zwei Botschaften. Je nach Betrachtungswinkel zeigt das Bauteil unterschiedliche Texte oder Symbole.

Bauanleitung

1. Erstellen der beiden Text-/Symbolvorlagen mit Inkscape

Für das später verwendete OpenSCAD-Skript brauchen wir Objekte, die nur aus Pfaden aus Linien ohne Kurven bestehen.

Zeichne ein Objekt bzw. den Text, wähle es aus und wähle „Kontur in Pfad umwandeln“ aus dem Pfad-Menü. Anschließend klicke auf „Bearbeiten der Knoten oder Anfasser eines Pfades“ aus dem linken Menü. Wähle nun alle kurvigen Segmente oder einfach alle Segmente aus und klicke auf „Neue Knoten in den gewählten Segmenten einfügen“ in der Knoten-Toolbar. Markiere alle Knoten (am besten mit STRG+A) und klicke auf „Die gewählten Abschnitte in Linien umwandeln“ aus der Knoten-Toolbar. Abschließend muss die Datei als DXF exportiert werden, dafür eignet sich die Inkscape-Erweiterung BetterDXFOutput (http://www.bobcookdev.com/inkscape/inkscape-dxf.html).

Erstelle für beide Objekte eine eigene Datei und speichere sie im gleichen Ordner wie das angehängte OpenSCAD-Skript.

2. Erstellen des 3D-Objekts

Öffne mit OpenSCAD das angehängte Skript PerspectiveIllusion.scad (http://www.thingiverse.com/thing:13963) und ändere die beiden Zeilen, in denen „import („yes/no.dxf“);“ steht, so dass es zu deinen Dateien passt. Erstmal müssen jetzt die beiden Objekte ausgerichtet werden, dafür muss ganz unten die Zeile „illusion();“ auskommentiert und die „//“ vor den beiden „shape1/2();“ entfernt werden. Mit F5 und STRG+4 kannst du dir die beiden Objekte anzeigen lassen. Im Skript müssen nun solange die Faktoren „scale“ und „translate“ in den beiden „shape“-Modulen angepasst werden, bis die Objekte genau auf der X- und Y-Achse (also im Ursprung) sitzen und ungefähr gleich groß sind. Falls du die Objekte anfangs gar nicht siehst, versuche herauszuzoomen.
Kommentiere die beiden shape-Zeilen ganz unten wieder aus und entferne die Kommentarzeichen vor „illusion();“. Drücke F6 und schau dir das Ergebnis an. Die Illusion lässt sich mit den Parametern „angle“ und „width“ im „illusion“-Modul noch anpassen. 
Im Modul „base“ kannst du noch die Bodenplatte zur Größe deiner Objekte anpassen. Einfach herumspielen und das Ergebnis anschauen.
Wenn du zufrieden bist, exportiere das Modell als .stl über „Design“ -> „Export as STL“.
 

3. Verfeinern des 3D-Objekts

Mithilfe von Blender oder einer anderen 3D-Software solltest du jetzt noch das 3D-Modell aufräumen. Entferne alle unnötigen Teile, damit die Illusion noch beeindruckender aussieht. Pass dabei auf, keine Löcher in der Oberfläche zu erzeugen.

4. Ausdrucken

Schlussendlich kann das 3D-Objekt einfach ausgedruckt werden.

Skript für OpenSCAD

perspectiveillusion.scad (leider nicht mehr verfügbar)

Lizenziert unter: 

CC BY-SA 3.0 Deutschland

Neuer Drucker

Nachdem nach und nach alle drei Drucker immer schlechter wurden, mussten wir einen neuen kaufen. Jetzt haben wir alle drei durch einen neuen Drucker ersetzt, einen Oki C5900, und dadurch mehr Platz für Messgeräte in der Elektrowerkstatt gewonnen. Wegen seiner guten Tonerdeckung kann der Drucker auch Platinenlayouts in guter Qualität ausdrucken.

Neues vom 3D-Drucker

 Beim heutigen OpenLab waren zwei Schüler der Technikerschule zu Besuch und haben einen interessanten Prototypen 3D-gedruckt. Das fertige Objekt ist 10x5x6cm groß und taugt zumindest als erstes Anschauungsmodell. Links im Bild ist das 3D-Modell, rechts das fertige Objekt. Da unser Drucker keine Stützstruktur drucken kann, gibt es dementsprechend Probleme mit Überhängen.

Das Drucken dauerte ungefähr zwei Stunden. Um künftige Ausdrucke weiter zu beschleunigen, haben wir jetzt eine neue Firmware (Marlin) aufgespielt, bei der die Bewegungssteuerung besser ist: Die Geschwindigkeit wird an Ecken nicht mehr ruckartig gewechselt, sondern mit einer begrenzten Beschleunigung kontinuierlich verändert. So können lange gerade Linien sehr schnell abgefahren werden, ohne dass es an den Ecken zu Problemen kommt.

Mit der neuen Firmware sind nun höhere Maximalgeschwindigkeiten möglich. Die Druckzeit eines 25x25x25mm Companion Cubes ist damit bei gleichen Einstellungen von 22 auf 18 Minuten gesunken.

Der nächste Flaschenhals ist der Schrittmotor des Extruders, der bisher nicht genug Kraft aufbringt, um noch schneller Kunststoff zu fördern. Mal sehen, was ein höherer Motorstrom und etwas Kühlung bringen.

Eine andere Baustelle ist der Druck von Stützmaterial: Wir planen, einen zweiten Extruder zu bauen, um damit PLA-Kunststoff als Stützstruktur zu drucken. Dieser lässt sich in den meisten Fällen einfach vom ABS-Kunststoff des Objekts abreißen, und auch durch längeres Erhitzen auf 80°C (zwei Tage im Wasserbad) könnte man ihn auflösen.

Es bleibt also spannend, was sich noch alles aus dem kleinen Spielzeugdrucker herausholen lässt. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es weitere Neuigkeiten gibt.

 

EDIT Philipp: Ich musste die Bilder leider aus irgendwelchen Marken- und/oder patentrechtlichen Gründen rausnehmen.

Fragen bitte direkt an mich.