Der NiceDice ist ein 6-seitiger Spielwürfel. Naja kein ganz normaler, sondern
der Sportwagen unter den elektronischen Würfeln. Es gibt doch schon solche
Würfel als Bausatz zu kaufen, mag man einwenden – stimmt, doch NiceDice macht den
anderen Bausätzen aus dem Internet noch etwas vor: Er hat Stil, ist klein und
erzeugt Zufall, indem man ihn schüttelt, wie ein echter Würfel aus dem
Mensch-ärgere-dich-nicht.
Quizbuzzer
Zwei Buzzer mit Pilzschaltern. Die zentrale Box beim Quizmaster steuert das System mit einem Arduino und erlaubt das Starten einer neuen Runde. Nur der, der als Erstes drückt, darf antworten. Natürlich mit LED-Effekten.
GOSSEN METRAWATT unterstützt das FabLab
Vor kurzem haben wir eine großzügige Spende von der Firma GOSSEN METRAWATT erhalten.
Wir konnten zwei hochwertige Multimeter mit reichhaltigem Zubehör und ein leistungsstarkes Netzgerät bei einem Treffen im FabLab in Empfang nehmen.
Vor einiger Zeit fand die Kontaktaufnahme zu Klaus Leibold von GOSSEN METRAWATT statt, welcher von Anfang an bereit war, das FabLab zu unterstützen. Durch einen persönlichen Besuch in unserem FabLab konnten sich Herr Leibold und sein Kollege Herr Müller davon überzeugen, dass wir Motivation und technisches Wissen vorzeigen können, welches wir sowohl ständig ausbauen wollen als auch an unsere interessierten Besucher weitergeben möchten. Mit dem Versprechen, dass sie sich nach geeignetem Equipment zur Spende umsehen werden, verließen uns unsere Besucher nach einer Führung durch das FabLab wieder.
Einige Zeit später kam der ersehnte Anruf. Herr Leibold hatte für uns zwei hochwertige Multimeter sowie ein Labornetzteil (KONSTANTER SLP120-20) organisiert. Ein Übergabetermin war schnell gefunden, und schon hatten wir erneut Besuch von GOSSEN METRAWATT. Unsere Besucher kamen gut bepackt und wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, als wir die Inhalte der Taschen präsentiert bekommen haben. Zwei nagelneue Multimeter und ein gebrauchter, aber voll funktionstüchtiger KONSTANTER standen vor uns. Eines der Multimeter entspricht dem METRAHIT 2+, das andere, ein METRAHIT EXTRA, ermöglicht es uns sogar, die Messdaten per Software auf dem PC anzuzeigen und auszuwerten.
Das gesamte FabLab-Team bedankt sich bei GOSSEN METRAWATT für die Spende, vor allem aber bei Herrn Leibold für die Organisation der Geräte, welche bei uns in besten Händen sind und uns neue Projekte ermöglichen. Vielen Dank!
Euch Besuchern stehen die gespendeten Geräte nun auch zur Verfügung. Um die beiden Messgeräte zur Verwendung zu erhalten, fragt bitte einen der FabLab-Betreuer.
Platinenätzer auf Steroiden
Es kann manchmal so schön ruhig sein im Lab, wenn der Laser aus ist. Wäre da nicht das lästige Brummen des Ätzbades.
Doch das hat jetzt ein Ende! Wir haben das Ätzbad umgebaut. Die Blasen werden jetzt nicht mehr von einer Elektropumpe erzeugt, sondern aus der Druckluftleitung gespeist. In der Benutzung ändert sich nichts, da die Druckluft automatisch elektrisch hinzugeschaltet wird.
Ein Nebeneffekt ist, dass die Blasen jetzt feiner und gleichmäßiger sind; das verbessert das Ätzbild. Bitte beachte nach wie vor, dass solange das Bad geöffnet ist, eine Schutzbrille zu tragen ist. Die nächstgelegenen Brillen befinden sich direkt an der Wand hinter dem Bad.
Lötpastenschablone fertigen
10 Blatt A4 Folie ca. 7€ bei eBay; ca. 1 Minute Lasern für 2 Europlatinen €
1 h
Ich brauche eine Lötpastenschablone für ein Projekt, bei dem leider ein 40-TQFN-Chip (5×5 mm, 10 Pads pro Seite plus GND-plate) verbaut ist. Das wäre schwierig mit dem Schneideplotter, dachte ich, also hab ich den Laser probiert.
Prinzipiell geht’s, aber die ausgeschnittenen Fitzelchen kleben besonders da, wo ein Steg vom Tisch drunter ist, an der Folie fest. Viel besser geht’s, wenn man ein Blatt Papier unterlegt: man kann nachher vorsichtig das Papier abziehen und die meisten Fitzelchen bleiben dran kleben. Die Kantenqualität ist gut; evtl. ist eine niedrigere Frequenz besser. Im Vergleich zu einem Stahlstencil muss man beim Rakeln aufpassen, dass es gut plan aufliegt.
Die ersten beiden Platinen (unkritische Bauteile => 0805) sehen ganz ok aus, müssen aber noch getestet werden. Wenn man sie gleich nach dem ersten Mal sauber macht, kann man die Schablone noch ein zweites Mal benutzen, dann ist es aber eher vorbei.
Ich bin nicht zufrieden mit der ungleichmäßigen Qualität: einmal werden die Pads von einem eigentlich unkritischen Chip (44 TQFP) schön getrennt ausgeschnitten, einmal kommt letztlich ein Balken raus, der über alle Pins geht; liegt evtl. an nicht optimaler Planlage der Folie. Da werde ich wohl den exportierten creamlayer entsprechend anpassen müssen; prinzipiell ist ja gegen einen Lötpastenbalken nichts zu sagen, solange man Lötstopplack hat. Und den 40 TQFN kann man nur „balkenlöten“, denke ich.
Ein anderer Ansatz ist, es mal mit Fotopapier auszuprobieren, denn prinzipiell wäre ein Blatt Papier grade dick genug für den Zweck; Fotopapier ist (u.U.) wasserabweisend beschichtet und könnte Vorteile beim Rakeln haben. Es kombiniert wahrscheinlich die Vor- und Nachteile von Wegschmelzen und Wegbrennen. Mal schauen.
Bauanleitung
Zingeinstellung: Mylar, power 5, speed 100, focus 0, freq 750.
Creamlayer per dxf aus Eagle exportiert, als pdf ausgedruckt und über Inkscape und VisiCut an den Laser geschickt.
Material: „Mylar Material für Airbrush Schablonen“ = 100µm starke PET-Folie, eBay. Als Unterlage normales Druckerpapier.
uneingeschränkte Verwendung (CC0 1.0 Public Domain Dedication)



