Graviertes und beleuchtetes Bild

Beteiligte Benutzer: 
neverpanic

Beleuchtetes, in transparentes Acryl gelasertes Foto in schwarzem Acrylsockel
In transparentes Acryl gelasertes Foto mit Beleuchtung von unten, Sicht von oben

Kosten: 

20-25 €

Ein von hinten in Acryl gelasertes Portrait mit einem Sockel, der das Bild mit einem LED-Streifen von unten beleuchtet. Das Bild ist nicht im Sockel befestigt, kann also beliebig gegen andere Bilder im selben Format ausgetauscht werden. Sowohl Bild als auch Sockel sind aus Acryl mit dem Lasercutter gefertigt. Der Sockel besteht dazu aus mehreren Schichten von Acryl unterschiedlicher Dicke. Der LED-Streifen wird durch ein Netzteil über eine Buchse mit Strom versorgt. Als Standfüße dienen Schrauben, die zusammen mit den in der untersten Platte eingelassenen Muttern den Sockel zusammenhalten.

Bauanleitung

Das Originalbild habe ich mit Photoshop in Graustufen konvertiert und dabei möglichst versucht den Kontrast zu maximieren. Nach einigen Versuchen mit manuellem Dithering in Photoshop (das nichts gebracht hat), verschiedenen dpi-Einstellungen und Rastermustern habe ich das Bild mit den Standardeinstellungen für die Acryl-Dicke auf 500 dpi mit dem Rastermuster „Brighten“ invertiert gelasert. Da gravierte Stellen auf dem Acryl weiß werden und nicht-gravierte Stellen je nach Hintergrund eher dunkel erscheinen ergibt eine invertierte Vorlage ein deutlich besseres Ergebnis. Hätte man die Vorlage nicht invertiert, würde das Bild nicht natürlich wirken (weil z.B. die Zähne dunkel bleiben).

Inspiriert wurde das Bild von unserem FabLab-Türschild:

Die Grundplatte(n) und die Gravurvorlage sind unter der SHL lizenziert. Das Bild selbst wird von dieser Lizenz nicht abgedeckt, da ich selbst das Urheberrecht dafür nicht besitze.

image/x-coreldraw SymbolCorel-Draw-Vorlage für den Sockel

gravur-halter.cdr 1.32 MB
application/pdf SymbolPDF-Export der Sockel-Vorlage

gravur-halter.pdf 1.31 MB
image/x-coreldraw SymbolCorel-Draw-Vorlage für die Gravur

anna-gravur.cdr 4.56 MB
application/pdf SymbolPDF-Export der Gravur-Vorlage

anna-gravur.pdf 3.09 MB

Lizenziert unter: 

Solderpad Hardware License 0.51

Nutzungsstatistik

Vor Kurzem haben wir unsere Nutzungsstatistik aufbereitet. Diese Daten wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten:

Während der Vorlesungszeit hatten wir regelmäßig dreimal pro Woche 2 Stunden StudentLab mit durchschnittlich 8 Besuchern. Das OpenLab fand im Schnitt im 14-Tage-Rhythmus statt. Von Januar bis April gab es 182 Besuche, wobei dabei einzelne Leute mehrfach gezählt wurden.

Die Daten der Einweisungslisten haben folgendes ergeben: Für die Elektro- und Mechanikwerkstatt wurden 76 Leute eingewiesen. Platinen fertigen können 15 Personen. Die Benutzung des 3D-Druckers wurde 14 Leuten gezeigt , beim Lasercutter sind es sogar 45.

Schließberechtigung haben 16 aus der Gruppe der „FabLab-Aktiven“ sowie 11 Leute von Robotics Erlangen.

Das ganze FabLab war im Durchschnitt 5 Stunden pro Woche offen, die Elektrowerkstatt dank der Robotics sogar noch öfter.

Schau doch einfach mal vorbei, wir freuen uns auf dich!

Workshop Löten für Anfänger

WürfelautomatAm Freitag, den 11.05. fand wieder ein Anfängerlötworkshop, mittlerweile zum dritten Mal, statt. In diesem Workshop werden kleine LED-Würfel gelötet. (siehe Bild auf der rechten Seite) Die Kursgebühr beträgt 9 Euro; natürlich ist da der Bausatz samt Batterien enthalten.

Insgesamt haben schon über 10 Personen am Workshop teilgenommen und wir haben durchweg positive Rückmeldung erhalten. Wenn du an diesem Kurs interessiert bist, kannst du dich in unsere Warteliste eintragen (Externe schreiben bitte eine E-Mail). Im Moment bestellen wir Bausätze nach und in den kommenden Wochen wird dann wieder ein Termin per Umfrage gefunden.

Lasercutter erhält Innenbeleuchtung

Unser Lasercutter ist jetzt um eine Innenraumbeleuchtung aus LED-Flexstripe erweitert. Die Streifen laufen einmal um den Arbeitsbereich herum und leuchten diesen somit aus. Dadurch umgehen wir das Problem, dass bei hellen Lichtverhältnissen der Innenbereich des Schneiders schwer zu erkennen ist. (Dies ist wichtig, um zur Laufzeit die Ergebnisse zu prüfen oder frühzeitig Fehler festzustellen).
Verbaut sind um die 200 LEDs. Die Beleuchtung wird durch ein separates Netzteil betrieben. Dazu einfach das kleine 12V-Netzteil neben dem Lasercutter einstöpseln.

Auf dem Bild leidet der optische Eindruck der Streifen etwas. Kommt doch einfach bei einem der nächsten Termine vorbei und schaut es euch selbst an!

Auf in ein neues Semester!

Ein neues Semester beginnt und das FabLab wünscht dir viel Erfolg! Schau doch mal in unseren Terminkalender und komm dann bei uns vorbei. Dann zeigen wir dir, wie du dein Projekt hier voran bringen kannst.

Heute sind wir während der ESE für dich (und vor allem für die neuen Erstsemestler) da.

Auf der Suche nach neuen Gravurmaterialien: Steine

Gravierter Stein mit heller Aufschrift „Bunnies”Eine Entdeckung des letzten Schülerinfotags in der Elektrotechnik ist das Gravieren von Steinen. Die Ergebnisse können sich dabei durchaus sehen lassen. Beim Versuch die Steine auch zu schneiden erlebte das Team des FabLabs eine unerwartete Überraschung: Anstatt zu Verdampfen und einen Schnitt zu hinterlassen verwandelte sich das Gestein unter dem mit hoher Leistung laufenden Laser in Glas.

Die Optik des Lasers schränkt die Beschaffenheit der geeigneten Steine jedoch ein. Die Fokusebene des Lasers beträgt 4mm, was das Gravieren von gewölbten Oberflächen mit mehr als 4mm Höhenunterschied ungenau macht. Die besten Ergebnisse lassen sich also mit flachen Steinen erzielen.

Hast du weitere Ideen für potentiell gravurfähige Materialien? Komm vorbei oder schreib uns eine Mail mit dem Vorschlag!

Neues vom 3D-Drucker

 Beim heutigen OpenLab waren zwei Schüler der Technikerschule zu Besuch und haben einen interessanten Prototypen 3D-gedruckt. Das fertige Objekt ist 10x5x6cm groß und taugt zumindest als erstes Anschauungsmodell. Links im Bild ist das 3D-Modell, rechts das fertige Objekt. Da unser Drucker keine Stützstruktur drucken kann, gibt es dementsprechend Probleme mit Überhängen.

Das Drucken dauerte ungefähr zwei Stunden. Um künftige Ausdrucke weiter zu beschleunigen, haben wir jetzt eine neue Firmware (Marlin) aufgespielt, bei der die Bewegungssteuerung besser ist: Die Geschwindigkeit wird an Ecken nicht mehr ruckartig gewechselt, sondern mit einer begrenzten Beschleunigung kontinuierlich verändert. So können lange gerade Linien sehr schnell abgefahren werden, ohne dass es an den Ecken zu Problemen kommt.

Mit der neuen Firmware sind nun höhere Maximalgeschwindigkeiten möglich. Die Druckzeit eines 25x25x25mm Companion Cubes ist damit bei gleichen Einstellungen von 22 auf 18 Minuten gesunken.

Der nächste Flaschenhals ist der Schrittmotor des Extruders, der bisher nicht genug Kraft aufbringt, um noch schneller Kunststoff zu fördern. Mal sehen, was ein höherer Motorstrom und etwas Kühlung bringen.

Eine andere Baustelle ist der Druck von Stützmaterial: Wir planen, einen zweiten Extruder zu bauen, um damit PLA-Kunststoff als Stützstruktur zu drucken. Dieser lässt sich in den meisten Fällen einfach vom ABS-Kunststoff des Objekts abreißen, und auch durch längeres Erhitzen auf 80°C (zwei Tage im Wasserbad) könnte man ihn auflösen.

Es bleibt also spannend, was sich noch alles aus dem kleinen Spielzeugdrucker herausholen lässt. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es weitere Neuigkeiten gibt.

 

EDIT Philipp: ich musste die Bilder leider aus irgendwelchen Marken- und/oder Patentrechtlichen Gründen rausnehmen..

fragen bitte direkt an mich.

Schülerinfotag

Beim heutigen Schülerinfotag der Elektrotechnik und Informatik waren wir auch mit dabei und haben vielen Schülern von uns erzählt. Nebenbei wurden mit dem Lasercutter noch Einkaufswagenchips, Namensschilder, Katzen, Häschen und sonstige Schlüsselanhänger gefertigt. Der gezeigte Schraubenschlüssel ist in 2mm Dicke nicht stabil genug – wenn man die Ecken noch etwas abrundet und ihn in 5mm fertigt, sollte er allerdings funktionieren.

Außerdem haben wir herausgefunden, dass man mit dem Lasercutter auch Brezen sowie Steine gravieren kann. Bei Steinen sieht das Ergebnis je nach Sorte richtig professionell aus und obendrein liegt das Material kostenlos in der Natur herum. Dies könnt ihr euch in der Bildergalerie ansehen.

Wir sind für jeden offen, also auch für Schüler. Bei Interesse könnt ihr ja mal an einem OpenLab Termin (meistens Samstags, ca. alle 2 Wochen) vorbeischauen.

Regelmäßiges OpenLab

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt, findet das OpenLab mittlerweile ziemlich regelmäßig alle 14 Tage statt. Wir wollen das so fortsetzen, können aber nichts garantieren. Schaut einfach in den Kalender, dort wird das OpenLab immer einige Tage vorher eingetragen.