Neuauflage der DIY-Vorlesung

In den letzten Jahren hat sich die DIY (Do-It-Yourself)-Vorlesung von Jürgen Eckert großer Beliebtheit erfreut, konnte letzes Wintersemester aber leider nicht angeboten werden. Jetzt freuen wir uns Dir eine Neuauflage der DIY-Vorlesung durch Peter Ulbrich anbieten zu können. Unterstützt wird er dabei durch Maximilian Gaukler.
 
Das Vorlesungskonzept wurde überarbeitet und bietet Dir die Möglichkeit in das “Rapid Prototyping” einzusteigen. Die Anmeldung erfolgt per Losverfahren ab jetzt. Eine detaillierte Modulbeschreibung findet sich unter https://www4.cs.fau.de/Lehre/SS17/V_DIY/. Auf dieser Website findest Du auch einen Link zur Anmeldung, die noch bis zum 2.4.  läuft.
 
Melde Dich also schnell an!

Typographische Buchstützen

Materialien: 
Beteiligte Benutzer: 
bauerm

Goudy Bookletter 1911 aus Alu in 396pt
Buchstützen im Einsatz
BergamoStd fi-Ligatur aus Alu in 396pt

Zeitaufwand: 

10 h

Ziel waren passende Buchstützen für meine Typographiebücher. Idee war, zwei ca 20cm hohe Lettern ala Bleisatz zu machen. Also erstmal zwei OTF Fonts aus meiner Sammlung gesucht   — GoudyBookletter1911 und BergamoStd — und da drin die fi-Ligaturen mit fontforge ausgewählt und nach SVG konvertiert. Den weissen Raum um die druckbaren Teile hab ich aus den Abständen rausgerechnet, die mir fontforge anzeigt.

Mit etwas Trickserei und blender konnte ich aus dem SVG auch die konischen Teile einer Letter modellieren, aber die CNC Fraese kann nur senkrechte Wände abfräsen ⇒ einfacher, ohne die schrägen Anstiege.

Die Netten Leute vom Fablab haben mir die 3cm starken Aluplatten verkauft und die CNC Fräse dazu gebracht, 1.5cm tief alles wegzufräsen, was ausserhalb der Kurven ist. Hat einige Stunden gedauert und zwei Fräsköpfe sind dabei draufgegangen.

Danach musste ich nur noch einige Stunden schleifen mit 400er und 1000er Schleifpapier und Polierpaste, bis die Oberflächen halbwegs glatt waren. Die Firma Lorey hat mir noch Alukästen passender Grösse gebaut und an die Platten geleimt. Die Kästen hab ich mit altem Setzblei teilbefüllt.

Weil das Copyright der Schriften bei den Rechteinhabern liegt, füge ich die SVGs nicht an.

Lizenziert unter: 

CC BY 3.0 Deutschland

Ultimaker wird zum 2+

Vor kurzem hat unser Ultimaker 2 ein Upgrade erfahren

Die Extrudereinheit wurde gegen eine Bessere ausgetauscht.

 

Dabei haben wir auch mal den “Betriebsstundenzähler” ausgelesen: Ihr habt auf diesem Drucker fast 1km Filament verdruckt!

50 Jahre Technische Fakulät der FAU Erlangen-Nürnberg

Herzlichen Glückwunsch!

Das FAU Fablab freut sich ganz besonders, der Technischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Link) zum 50. Geburtstag gratulieren zu können.

Als Einrichtung der technischen Fakultät und auch auf der persönlichen Ebene als Gruppe technikaffiner Menschen sind wir stolz, dass in Erlangen die Ausbildung und Forschung auf allen Feldern des technischen Bereiches so breit und umfassend vorangebracht wird, und unsere Region dadurch auch weiterhin ein High-Tech-Standort ersten Ranges bleibt.

Wir hoffen, dass unsere technische Fakultät auch weiterhin floriert und wächst, und ein Aushängeschild unserer Universität und der gesamten Region bleibt.

Die feierliche Veranstaltung findet am Samstag, den 05.11.2016, statt. In den Links hierzu nähere Hinweise.

 

Links:

[1]  50 Jahre Technische Fakultät

[2]  Programm Samstag

[3]  Übersichtsplan

Fab12 – Shenzhen

Wir waren für euch vom 8. bis zum 14. August bei der Fab12 in Shenzhen dabei. Michael, Markus, Valentin und Sebastian haben zusammen mit vielen anderen FabLabs aus der ganzen Welt über die Zukunft der FabLab-Bewegung gesprochen, bei vielen interessanten Workshops mitgemacht und FabLabs und Startups in der chinesischen Metropole Shenzhen besucht. Es war sehr interessant die Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen zu lernen.

Unter dem Motto Fabricating the Future wurde vom MIT die Idee von “FabLab 2.0 – Making Machines That Make” vorgestellt. Demnach liegt die Zukunft von FabLabs darin, die Infrastruktur bereitzustellen, um Maschinen für einen speziellen Anwendungsfall selbst fertigen zu können. Ein Beispiel dafür sind, neben selbst gebauten Lötstationen und Multimeter, die Geräte der BioAcademy. Auch in unserem FabLab gab es schon häufiger solche Projekte, wie z.B. aktuell ein Carbonwickler.

Der ausführliche Bericht ist auch als PDF verfügbar.

Shenzhen Civic Center

personalisiertes Visitenkartenetui 3D-gedruckt

Werkzeuge: 
Materialien: 
Beteiligte Benutzer: 
arw

Fertig gedrucktes Etui aus dem Replicator 2X. Eher unbrauchbar so.

Kosten: 

3.50 €

Zeitaufwand: 

3 h

Visitenkartenetui aus dem 3D-Drucker mit erhabener, frei wählbarer Aufschrift, z.B. die eigenen Initialen

Bauanleitung

  • Die angehängte Datei etui.scad herunterladen und in OpenSCAD öffnen
  • Die Variable “inscription” auf die gewünschte Aufschrift ändern. Also das “arw” ersetzen durch beispielsweise “xyz”. Längere und kürzere Texte sind auch möglich, die Schriftgrösse passt sich automatisch an.
  • Die anderen Variablen können bei Bedarf geändert werden, z.B. bei anderen Visitenkartenformaten oder um eine andere (z.B. freie) Schrift zu verwenden.
  • F5 drucken für eine Vorschau, wenn zufrieden F6 für die Erstellung der Polygondaten. Dann mittels File->Export->Export as STL in eine Datei “etui.stl” speichern.
  • Die Datei etui.stl in einer für den gewünschten 3D-Drucker passenden Software, z.B. Cura oder Makerware, öffnen.
  • Das Etui und den Deckel so drehen, dass die Öffnungen nach oben zeigen, also von der Bauplatte weg. Dann liegen auch Deckel und Etui gleichzeitig parallel auf der Bauplatte.
  • Als Einstellung unbedingt “high” oder “fine” wählen und drucken. Wie das geht steht in der Einweisung.

Ich habe bisher erfolgreich im Ultimaker 2 zwei Exemplare gedruckt, ein Test im Replicator 2X läuft grade. Photos werden noch geliefert sobald der Druck durch ist.

Tests mit dem Replicator 2X ist durch und sieht schlecht aus, siehe auch Photo. Ich empfehle daher das Drucken auf dem Ultimaker 2.

application/octet-stream SymbolOpenSCAD-Quellcode des Etui

etui.scad 1.36 KB

Lizenziert unter: 

CC BY-SA 3.0 Deutschland

5 Jahre FAU FabLab!

Heute vor genau fünf Jahren war das erste Treffen, an dem das Konzept für unsere offene Werkstatt an der FAU erarbeitet wurde. Aus der kleinen Idee ist mittlerweile eine große Werkstatt geworden, mit vielen Maschinen und über 30 Ehrenamtlichen, die alles am Laufen halten und unzähligen Besuchern bei der Umsetzung ihrer Ideen helfen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns dabei unterstützt und begleitet haben. Ein Traum ist wahr geworden und wir freuen uns schon darauf, diesen mit euch fortzuschreiben.

Zum Jubiläum gönnen wir uns eine kurze Sommerpause. Danach geht es mit OpenLabs, einem Lötworkshop und einigen Überraschungen weiter.

Vielen Dank für alles und bis dann,

Das Team des FAU FabLab

Samstag, 11. Juni 2016 – e-Day in der Stadtbibliothek mit Apps, Gaming, FabLab & Co

Am kommenden Samstag, 11.Juni 2016 findet der e-Day in der Stadtbiliothek Erlangen statt.

Dazu sind alle Besucher sehr herzlich eingeladen. Kommt recht zahlreich!

Mit dabei ist wieder unser FAU FabLab und bietet diesmal T-Shirts gestalten und bedrucken an.

 

Und es gibt noch viel mehr zu erleben, ein breit gefächertes Programm für Erwachsene und Kinder:

 

10-14 Uhr
Bibliotheksrallye mit iPads

 

Vorträge (Bürgersaal, Anmeldung unter 09131 86-2355):

10-11.30 Uhr
Brauche ich ein Tablet?

12-13.30 Uhr
Die wunderbare Welt der Apps

 

Wir freuen uns auf Euch, wünschen Euch viel Vergnügen und viele interessante Erfahrungen!

Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier ein paar Bilder der vorherigen T-Shirt-Aktion:

Kartenhalter

Werkzeuge: 
Materialien: 

Beteiligte Benutzer: 
Walter_White

Kartenhalter
Kartenhalter

Kosten: 

1,70 €

Zeitaufwand: 

2 h

Aufgrund einer Nachfrage stelle ich hier meinen Kartenhalter zur Verfügung :). Hat ca. 35 Minuten gedauert mit der Einstellung: Fast

Bauanleitung

In Cura die Stützstrukturen einstellen, da der Drucker die Überstande die die Karte festhalten nicht in die “Luft” drucken kann. Die Stützstrukturen können anschließend mit einer Feile herausgefeilt werden. Hierbei hat sich eine Nagelfeile bewehrt 🙂

application/vnd.ms-pki.stl Symbolcardholder.stl

cardholder.stl 683.46 KB

Lizenziert unter: 

CC BY 3.0 Deutschland